Sich selbst auflösende Implantate aus organischen Material bieten höchste Sicherheit. 

 

Behandlungsablauf Permanent-Akupunktur

Nachstehend die wichtigsten Informationen zur Behandlung mit Permanent-Akupunktur.

1. Beratung / Aufklärung


Am Anfang jeder Behandlung steht das Erheben der Krankheitsgeschichte und ein ausführliches Informations- und Aufklärungsgespräch. Der Ablauf des Eingriffes und alle Ihre Fragen dazu werden besprochen. Vor der Implantation erfolgen immer klassische Körper- oder Ohrakupunkturbehandlungen, um die Erfolgsaussichten zu überprüfen.

2. Anamnese / Untersuchung

 Um die richtige Punktauswahl für die Implantation treffen zu können, sind eine exakte TCM-Anamnese und eine körperliche Untersuchung unerlässlich. Eine weitere wichtige Grundlage bilden vorliegende Arztbefunde, aus denen die bisher gestellten Diagnosen hervorgehen.
Nach dem Anamnesegespräch und der Untersuchung wird eine TCM-Diagnose gestellt, worauf sich die für die exakte Auswahl der Implantationspunkte stützt.

3. Punktsuche

Kein Mensch gleicht dem anderen. Die zu behandelnden Akupunkturpunkte und deren Anzahl variieren deshalb von Patient zu Patient und müssen individuell ermittelt werden. Eventuell bestehen Störfelder (z.B. Zahnherde) die vor dem Eingriff behandelt werden müssen. Die Punktsuche selbst erfolgt mittels FACMA® (Freqency Associated Controlled Micro-Acupuncture)  nach Dr. Grandjean/ Dr. Kreisel .

Wichtig: erst jetzt steht fest, wo und wieviele Implantate gesetzt werden müssen.

Grundsätzlich gilt: so wenig wie möglich, aber so viel wie nötig.

4. Implantation 

Der Eingriff wird mit örtlicher Betäubung und unter sterilen Bedingungen vorgenommen. 

5. Stimulation der Implantate

Im Anschluss an den Eingriff können die  Implantate gezielt mit gepulsten (frequenzmodulierten) Laserstrahlen oder Magnetfeldern stimuliert werden. Die erforderlichen Frequenzen wurden zuvor für jeden Patienten individuell ermittelt. Dies läßt sich auch Monate nach der Implantation wiederholen.

6. Nebenwirkungen


Insgesamt handelt es sich um ein sicheres und sehr nebenwirkungsarmes Verfahren. Die Materialien sind sehr gewebefreundlich und kommen in der Orthopädie seit Jahrzehnten zum Einsatz.
Bei der Implantation selbst kann trotz Betäubung eventuell ein leichter Einstichschmerz verspürt werden, alle anderen Untersuchungs- und Behandlungsschritte sind schmerzfrei.
Selten kann es nach der Behandlung zu einer Hautreizung, einem Hämatom (Bluterguss), einer Entzündung oder einem leichten Knorpelschaden des Ohres kommen. In Ausnahmefällen kann ein Implantatverlust innerhalb der ersten Tage nach der Implantation auftreten. Auf Grund des Wirkungseintritts der Akupunktur, kann eventuell  die Dosis Ihrer Medikamente verringert werden, dies aber bitte nur in Absprache mit Ihren Therapeuten. In manchen Fällen ist nach einigen Monaten eine Nachimplantation erforderlich.

7. Dokumentation

Eine exakte und wissenschaftliche Aufzeichnung der gesamten Behandlung ist selbstverständlich. Sie erhalten eine Mappe mit Verhaltensempfehlungen und einen Behandlungsausweis.

8. Nachsorge


Zur Behandlung gehört eine kontinuierliche Nachsorge über mehrere Monate,  meist telefonisch. 

Quelle: Dr. Volkmar Kreisel