Unverträgliche zahnärztliche Materialien

Zahnfleischentzündungen, Parodontitis und Zungenbrennen aber auch Kopfschmerzen, Müdigkeit und Allergien können Folge einer Sensibilisierung auf zahnärztliche Werkstoffe sein.

Wussten Sie, dass

  • zahnärztliche Materialien vor dem Einsetzen auf allergisch bedingte Unverträglichkeit getestet werden können.
  • sogar Gold oder Palladium für einige Menschen nicht verträglich sind?
  • auch Kunststoffe bei manchen Patienten Probleme bereiten können?


Vor einer kostspieligen Behandlung kann geprüft werden, ob gegenüber dem ausgewählten Zahnersatzmaterial eine Allergie oder  Unverträglichkeit besteht.


Eine moderne und genaue Analysemethode ist der Lymphozytentransformationstest (LTT).
Dieser Test wird zur Abklärung folgender Fragestellungen eingesetzt:

  • Feststellung bestehender Unverträglichkeit  vor Einbringung eines neuen Materials (präventive Testung)
  • Abklärung von Unverträglichkeitsreaktionen auf verschiedene bereits eingebrachte Dentalmaterialien
  • Diagnosesicherung bei unklarer Aussage im Hauttest (Epikutantest)


Im LTT-Dental-Check werden die wichtigsten in Dentallegierungen enthaltenen Metalle sowie die in Prothesenmaterialien und Klebestoffen verwendeten Kunststoffe wie, Methacrylate, auf individuelle allergische Verträglichkeit getestet.
Der Dental-Check kann vor einer kostenintensiven Neuversorgung mit Zahnersatz eine schon bestehende Sensibilisierung gegenüber Standardmetallen und Kunststoffen ausschließen.
Die Interpretation und die therapeutischen Konsequenzen bei nachgewiesenen Sensibilisierungen sollten nur von besonders erfahrenen Ärzten in enger Zusammenarbeit mit Zahnärzten veranlasst werden.